Der gestern veröffentlichte Koalitionsvertrag sieht die Fortführung der Krankenhausreform und eine große Pflegereform vor. Im Fokus muss die Sicherstellung und Verbesserung der Versorgungsqualität für die Patientinnen und Patienten stehen. Dies ist aufgrund der demografischen Entwicklung notwendiger denn je.
Das wissenschaftliche Team des IGeL-Monitors ist erneut der Frage nachgegangen, ob Lichttherapie die Symptome einer saisonalen Depression (umgangssprachlich auch Winterdepression) lindern kann und bewertet diese IGeL nach wie vor mit "tendenziell positiv". Zusätzlich hat das Team geprüft, ob sich Lichttherapie auch zur Vorbeugung von Symptomen einer Winterdepression bei Menschen, die in der Vergangenheit bereits daran gelitten haben, eignet und bewertet diese IGeL mit "unklar".
Die Dünnschichtzytologie zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs ist im Rahmen der regulären Krebsfrüherkennungsuntersuchungen eine Kassenleistung. Dennoch bieten ärztliche Praxen sie häufig zusätzlich als Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) an, die von den Patientinnen selbst zu bezahlen ist. Laut IGeL-Report 2024 ist der „Abstrich zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs (Dünnschichtzytologie)“ die vierthäufigste in Anspruch genommene IGeL. In einem Informationstext klärt der…
Der IGeL-Monitor hat seine Informationen über die Computertomographie (CT) zur Früherkennung von Krankheiten bei Menschen ohne Beschwerden und ohne Krankheitsverdacht aktualisiert. Darin beschreibt der IGeL-Monitor die engen Grenzen, in denen diese Untersuchung mit Röntgenstrahlen zur Früherkennung von Krankheiten erlaubt ist. Er klärt zudem über das unrechtmäßige Vorgehen einiger radiologischer Praxen auf, die den Versicherten unzulässigerweise eine Computertomographie als…
Der IGeL-Monitor hat aktuell drei Verfahren zur Früherkennung von Blasen- oder Nierenkrebs bewertet. Alle Verfahren erhielten die Bewertung „tendenziell negativ“. Monika Becker vom Medizinischen Dienst Bund hat an der wissenschaftlichen Bewertung der Verfahren mitgewirkt und erläutert im heute erschienenen IGeL-Podcast Details zum Nutzen und Schaden der drei Verfahren und wie die Bewertungen zustande kamen.
Das wissenschaftliche Team des IGeL-Monitors hat drei Verfahren mit „tendenziell negativ“ bewertet, die Blasen- oder Nierenkrebs frühzeitig erkennen sollen: Analysen des Urins und eine Ultraschalluntersuchung zur Früherkennung von Blasenkrebs sowie eine Ultraschalluntersuchung der Nieren zur Früherkennung von Nierenkrebs. Zu keinem der Verfahren fanden sich Studien, die Hinweise auf einen Nutzen oder einen direkten Schaden dieser Untersuchung geben, allerdings sind indirekte Schäden möglich.
Der Medizinische Dienst Bund hat heute die Richtlinie für die Begutachtung von Strukturmerkmalen von abrechnungsrelevanten Operationen- und Prozedurenschlüsseln (OPS) in der Version für das Jahr 2025 veröffentlicht (StrOPS-RL 2025). Die StrOPS-RL 2025 tritt am 16. Januar in Kraft. Sie überbrückt den Zeitraum bis zum Inkrafttreten der Richtlinie für die Prüfung von Leistungsgruppen und OPS-Strukturmerkmalen (LOPS-RL) auf Basis des Ende 2024 verabschiedeten…
Selbstzahlerleistungen sind eine lukrative Einnahmequelle für ärztliche Praxen. Laut aktuellem IGeL-Report 2024 zahlen gesetzlich Versicherte in Deutschland pro Jahr mindestens 2,4 Milliarden Euro für IGeL aus eigener Tasche. Die Aufklärung über mögliche Schäden dieser Leistungen ist in den meisten Fällen nicht ausreichend. In der heute erschienenen Folge des IGeL-Podcasts erläutern der Vorstandsvorsitzende des Medizinischen Dienstes Bund, Dr. Stefan Gronemeyer und der Hamburger…
Der IGeL-Monitor hat zum 5. Mal gesetzlich Versicherte zu Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL), zu den Kosten und zum Umgang mit IGeL in den ärztlichen Praxen befragt. Ergebnis: Patientinnen und Patienten werden in großem Umfang mit IGeL-Angeboten konfrontiert – dabei gibt es viele Probleme. Versicherte geben aus Unwissenheit viel Geld für Leistungen aus, die wenig nützen und teilweise auch schaden können. In den Praxen wird unzureichend über IGeL aufgeklärt.
Rund 630,6 Mio. Euro haben die gesetzlichen Krankenkassen im vergangenen Jahr in Aktivitäten zur Gesundheitsförderung in Lebenswelten, Betrieben und für einzelne Versicherte investiert. Damit haben die Gesamtausgaben der GKV für Gesundheitsförderung und Prävention nun wieder das Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019 (rund 630,8 Mio. Euro) erreicht. Das geht aus dem neuen Präventionsbericht von GKV-Spitzenverband und Medizinischem Dienst Bund hervor.
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